Der 1. Tag im neuen Heim

Hier erfahren Sie, wie Sie sich am aufregenden ersten Tag am besten verhalten.

In den ersten Tagen nach der Ankunft Ihres neuen Mitbewohners sollten Sie möglichst viel Zeit für ihn haben. Schenken Sie ihm Ihre gesamte Aufmerksamkeit, damit er sich schnell eingewöhnt. Am besten holen Sie ihn morgens beim Züchter ab, damit er noch genug Zeit hat, sich einzugewöhnen, zu fressen, zu spielen und müde zu werden, bevor es Zeit ist zu schlafen. Sobald Ihr Welpe zu Hause eintrifft, geben Sie ihm die Möglichkeit, seine Umgebung kennen zu lernen und zu beschnüffeln. Danach zeigen Sie ihm seinen Schlafplatz. Welpen müssen mit viel Gefühl in ihr neues Zuhause eingeführt werden, denn die Umstellung ist für sie eine schwierige, verwirrende Zeit.

Ihre Wohnung erscheint dem kleinen Vierbeiner wie eine riesige Ansammlung fremder optischer Eindrücke, Geräusche und Gerüche. Für ihn ist alles sehr aufregend, aber auch beängstigend. Er vermisst Mutter und Geschwister. Von Ihnen erwartet er, dass Sie ihm die Gesellschaft, Nähe und Sicherheit bieten, die er zurückgelassen hat. Vielleicht kann Ihnen der Züchter eine Decke mitgeben, die den Geruch der Mutter und der anderen Welpen trägt. Damit können Sie sein anfängliches Heimweh ein wenig lindern. Nachdem Sie Ihren neuen Freund zu sich geholt haben, wird er wahrscheinlich für kurze Zeit ausgelassen spielen und sich dann für eine Stunde oder länger auf seinen Schlafplatz zurückziehen. Da Schlaf für Welpen genauso wichtig ist wie für menschliche Babys, sollten Sie ihn nicht stören, wenn er sich ausruhen möchte.

In den ersten Nächten wird Ihr kleiner Welpe wahrscheinlich wimmern und keine Ruhe finden, wenn Sie ihn allein lassen. In vielen Fällen wirkt es beruhigend, wenn Sie eine Wärmflasche und einen Wecker in eine Decke einwickeln und in sein Bett legen. Diese Gegenstände dürfen aber nicht aus Gummi oder Plastik sein, da der Welpe sie sonst anknabbern könnte. Was in der ersten Zeit außerdem noch wichtig ist: Entscheiden Sie sich so bald wie möglich für einen Namen Ihres Welpen. Bleiben Sie dann dabei, und sprechen Sie ihn immer wieder mit seinem Namen an. Sie werden sehen, dass er schon bald darauf reagiert.

Wenn Sie Kinder haben, müssen Sie ihnen klarmachen, dass Welpen keine Spielzeuge sind. Andere Heimtiere dürfen Sie nicht vernachlässigen, weil diese sonst eifersüchtig auf den neuen Hausgenossen werden. Die Tiere sollten schrittweise auf neutralem Territorium und unter ständiger Aufsicht miteinander bekannt gemacht werden. Einen jungen Welpen sollten Sie niemals mit einer älteren Katze oder einem älteren Hund allein lassen. Bis die zwei Freundschaft geschlossen haben, sollten sie auch getrennt gefüttert werden. Denken Sie daran, immer sehr liebevoll, vorsichtig und geduldig mit Ihrem Welpen umzugehen. Sie sollten weder mit ihm schimpfen noch ihn anschreien, wenn er vielleicht etwas kaputtgemacht oder eine Pfütze auf Ihrem Teppich hinterlassen hat. Verwirrt wie er ist, könnte er sonst Angst vor Ihnen bekommen.

Die Anfangsphase sollte eine fröhliche Zeit sein, in der Sie und Ihr Welpe sich kennen lernen, und er lernt, Ihnen zu vertrauen. Auf diese Art legen Sie das Fundament für ein glückliches gemeinsames Leben.

Quelle: pedigree